
Rückruf von gefährlichen Gütern
In 2010 rief die US-amerikanische Consumer Product Safety Commission (CPSC) offiziell über 60 verschiedene Spielzeuge und Produkte für Kinder zurück, die als unsicher erklärt wurden.
Die britische Anwaltskanzlei Reynolds Porter Chamberlain führt seit dem Jahr 2005 Statistik zu den Rückrufen. Im Jahr 2010 erreichten diese im Vereinigten Königreich mit einer Anzahl von 229 Fehlern oder Gesundheitsrisiken einen neuen Rekord.
Das EU-Schnellalarmsystem für den Non Food-Bereich RAPEX weist für das Jahr 2009 eine Steigerung von 7 % gegenüber 2008 aus. Dabei sind Spielsachen mit 472, Kleider und übrige Textilien mit 395 sowie Motorfahrzeuge mit 146 Meldungen für 60 % aller Nennungen verantwortlich.
Viel zu häufig sind die unschuldigsten aller Konsumenten Opfer: alleine in den Vereinigten Staaten mussten im Jahr 2009 über 250'000 Kinder ärztlich behandelt werden, deren Verletzungen auf Spielzeuge zurück zu führen waren. Bei wie vielen dieser Unfälle sind wohl gefährliche Güter Ursache?
RFID kann hier eine zentrale Rolle spielen, da sie den Prozess des Rückrufs schneller und effizienter machen kann - wobei an erster Stelle immer noch die Produktverantwortung stehen soll.
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