Kampf den gefälschten Medikamenten

In einem Positionspapier hielt die WHO (World Health Organisation) kürzlich fest, dass alle Arten der Medikamente - also sowohl Originalpräparate als auch Generika, vom lebensrettenden Spezialmedikament bis zu den alltäglichen Schmerztabletten und Antihistaminen - gefälscht werden.

Gefälscht wird am meisten in einigen afrikanischen Ländern, in Teilen Asiens und in Lateinamerika - Länder, in denen die gesetzlichen Regulierungen und Behörden am schwächsten sind. 2009 starben zwei Chinesen und viele mehr mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden, nachdem sie ein gefälschtes Diabetespräparat einnahmen. Im gleichen Jahr wurde in Tansania ein völlig wirkungsloses Antimalaria-Mittel in 40 verschiedenen Apotheken beschlagnahmt. Es gibt noch viele solcher Geschichten - bekannt gewordene und nicht bekannt gewordene.

Aber auch industrialisierte Länder sind nicht völlig vor den Gefahren gefälschter Medikamente gefeit. Präparate gegen Fettleibigkeit, Anti-Depressiva und Cholesterin senkende Mittel - alle ohne genügenden Wirkstoff - wurden zu Beginn des 21. Jahrhunderts in den legalen, offiziellen Versorgungsketten der Vereinigten Staaten und Grossbritanniens entdeckt.

RFID kann mithelfen, Medikamentenfälschungen zu bekämpfen - wenn nicht gar zu unterbinden: Die RFID Technologie kann dazu verwendet werden, die Herkunft der Präparate zu bestätigen. RFID kann aber auch einen bedeutenden Anteil bei "Tracking und Tracing"-Systemen einnehmen. Auf diese Weise kann RFID Menschenleben rund um den Globus retten helfen.