
RFID allgemein
Mehr Qualität und Sicherheit dank RFID
Die RFID-Technologie dient der Identifikation und Nachverfolgung und Objekten. Artikel, die mit einem Transponder versehen sind, z. B. Schokoladentafeln, können über Radiowellen von speziellen RFID-Lesegeräten erfasst werden.
RFID-Systeme sind technisch fortschrittlicher als Strichcode-Systeme, da sie die Erfassung mehrerer Artikel gleichzeitig ermöglichen. Dadurch sparen Sie Zeit und Geld. So können beispielsweise mühelos 20 Schokoladentafeln gleichzeitig erfasst werden.
Eine RFID-Anwendung beinhaltet Transponder, Lesegeräte und ein Computersystem. Transponder enthalten einen Mikrochip und eine Antenne. Sie sind in verschiedenen Formen und Größen erhältlich. Dank des technologischen Fortschritts werden die Transponder immer kleiner.
Inzwischen ist eine große Auswahl von Transpondern für unterschiedliche Identifikations- und Nachverfolgungsanforderungen am Markt erhältlich.
Passive Transponder senden keine eigenen Signale aus. Sie sind preiswerter und werden vermehrt im Konsumgüter- und Lebensmittelbereich eingesetzt. Aktive Transponder senden hingegen in regelmäßigen Intervallen Signale an die Lesegeräte.
Auslesen von Artikeln mit Transpondern
Zur Übertragung von Daten von einem Artikel mit Transponder auf das Computersystem über Radiowellen ist ein entsprechendes Lesegerät erforderlich. Lesegeräte können stationär oder mobil (im Handheld-Format) sein. Sie verfügen entweder über integrierte Antennen oder sind mit Antennen verbunden. Sie enthalten weitere elektronische Komponenten sowie eine Stromquelle, z. B. einen Akku.
Einzelhändler verwenden oft passive Transponder an stationären Lesegeräten.Die Lesegeräte sind meist an den Toren des Verteilzentrums angebracht. Sobald eine Palette oder eine Kiste auf die Verladerampe eines Lkw geschoben wird, wird das RFID-Lesegerät am Ladetor aktiviert und die Daten der an der Palette oder an den Kisten angebrachten Transponder werden eingelesen.
Meistens erfasst das Lesegerät eine lange Ziffernfolge, jedoch keine persönlichen oder produktbezogenen Daten. Dem Objekt wird lediglich eine eindeutige Kennung zugewiesen. Es wird also jeder Typ Schokoladentafel einzeln erfasst.
Interpretieren von Daten
Durch Übertragung der Daten an eine Datenbank mithilfe spezieller Software kann die Ziffer Aufschluss über wichtige Daten geben, darunter Herstellungsdatum, Position des Artikels innerhalb der Versorgungskette, Serien- und Chargennummern sowie Daten zu Zwischenlieferanten. Falls die Tafel Schokolade nicht einwandfrei sein sollte, kann mithilfe dieser Daten die Ursache des Problems gefunden werden. Diese Daten erleichtern die Bestandsverwaltung bei Lieferanten und Einzelhändlern, damit die Schokolade stets griffbereit im Süßwarenregal vorrätig ist.
Zugangskontrolle mit RFID
RFID wird bereits erfolgreich in Zugangskontrollsystemen eingesetzt, z. B. für den Gebäudezugang ohne Schlüssel. Um Zutritt zum Gebäude zu erhalten, wird dann ein Gebäudeausweis mit RFID-Transponder vor ein Lesegerät gehalten. Wenn die eindeutige ID-Kennung auf der Karte mit den in einem speziellen Computersystem gespeicherten Daten übereinstimmt, wird Zugang zum Gebäude gewährt. Unternehmen können mithilfe eines solchen Sicherheitssystems über sichere Websites die Bewegungen von Mitarbeitern nachverfolgen; diese Daten dürfen jedoch aufgrund praktischer Erwägungen und gesetzlicher Einschränkungen nur bedingt verwendet werden.
Ein weiteres Beispiel: Einige Länder verwenden RFID-Transponder in Reisepässen zur Beschleunigung von Grenzkontrollen. Persönliche Daten wie Geburtsdatum und Angaben zum Aussehen werden in einem Computersystem gespeichert werden und mit einer eindeutigen ID verknüpft. Auf dem Chip lassen sich auch biometrische Daten unterbringen. Zum Schutz dieser Daten bestehen bereits strenge gesetzliche Auflagen.
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