
Mehr Recycling dank RFID
Unternehmen und Kommunen setzen auf RFID zur Verbesserung der Recyclingquote
Unternehmen und Kommunen in den USA setzen RFID-Technologie zur Beschleunigung und Vereinfachung von Recyclingprozessen ein. In einem Verwaltungsbezirk in Maryland wurden Abfalltonnen mit RFID-Transpondern versehen und die Abfallfahrzeuge mit entsprechenden Lesegeräten ausgestattet.
Mithilfe dieses Pilotprojekts kann festgestellt werden, welche Verbraucher auf das Recycling von Glas, Metallen oder anderen Haushaltsabfällen verzichten, um sie höflich auf die Wichtigkeit dieser Maßnahme hinzuweisen.
Viele Staaten haben mit dem sogenannten „RecycleBank“-Projekt begonnen. Dieses Projekt setzt anstelle von Erinnerungen und Erklärungen gegenüber säumigen Verbrauchern auf Belohnung derjenigen, die aktiv Recycling praktizieren.
Die Abfalltonnen werden mit RFID-Transpondern versehen und vor der Entleerung auf dem Abfallfahrzeug gewogen. Die eindeutige ID-Kennung wird vom Lesegerät im Abfallfahrzeug erfasst und zusammen mit dem Gewicht der zu recycelnden Abfälle gespeichert.
Bei allen beteiligten Verbrauchern wird das Gesamtvolumen der recycelten Abfälle berechnet. Verbraucher erhalten Punkte für hohe Recyclingraten, die sie gegen Rabatte oder andere Extras einlösen können.
Den Projektverantwortlichen zufolge konnten so bereits 36 Millionen Tonnen Abfälle recycelt werden, die sonst auf die Abfalldeponie gelangt wären.
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