Forstwirtschaftliche Betriebe testen RFID zur Reduzierung ihres CO2-Fußabdrucks

Verbraucher können sich über den CO2-Fußabdruck der Produkte, die sie erwerben, informieren

29 im Forstsektor tätige Unternehmen arbeiten im Rahmen eines von der EU geförderten Projekts gemeinsam an der Entwicklung eines Systems, das mit Hilfe von RFID die CO2-Fußabdrücke forstwirtschaftlicher Produkte verringern soll.

Das System zur Nachverfolgung von Holz-Rohstoffen, an dem sie arbeiten, wird Konsumenten ermöglichen, sich über den aktuellen CO2-Fußabdruck der erworbenen Produkte  zu informieren.

Im Rahmen des sogenannten „Indisputable Key“-Projekts werden die Partner RFID-Chips an den Baumstämmen befestigen und ihren Weg von den Wäldern über die Sägewerke bis hin zu deren Verarbeitung zu einzelnen Holzartikeln verfolgen. Wenn CO2-Emissionen einem bestimmten Produkt zugeordnet werden, wird üblicherweise ein Durchschnittswert herangezogen. Mithilfe des sich in der Entwicklungsphase befindlichen Systems können die Verbraucher die tatsächlichen CO2-Emissionen erfahren, da die einzelnen Baumstämme mit RFID-Technlogie verfolgt werden.

Laut den Organisatoren wird das System auch dazu beitragen, die Verschwendung von Rohstoffen zu reduzieren.