Umweltschutz
Mehr Artenschutz, mehr Recycling und weniger Emissionen dank RFID
Weltweit sind über 1.000 Tierarten vom Aussterben bedroht. Das Volumen an Elektroabfall gleicht inzwischen dem des Verpackungsabfalls. CO2-Emissionen steigen stetig an.
Mit RFID wird auch bereits ein Beitrag zur Lösung dieser Probleme geleistet. Aufgrund der Weiterentwicklung und der zunehmenden Verbreitung der Technologie sind auch in diesem Bereich weitere Fortschritte zu erwarten.
Durch den Einsatz dieser Technologie können Forscher nähere Informationen über bedrohte Tierarten und deren Gewohnheiten erhalten, um darauf aufbauend Einfluss auf die Landnutzungs- und Landschaftsschutzpolitik zu nehmen. Forscher statten in der Wildnis lebende Tiere mit RFID-Transpondern aus, um mehr über ihre Bewegungen über große Landstriche hinweg zu erfahren.
Weniger Elektroabfall
Einer Umweltschutzorganisation zufolge entstehen jährlich zwischen 20 und 50 Millionen Tonnen Elektroabfall. Es werden mehr neue Elektrogeräte wie Fernseher, Mobiltelefone, Computer und DVD-Player gekauft als je zuvor, wodurch immer mehr Altgeräte entsorgt werden. Inzwischen bestehen 5 % des weltweiten Siedlungsabfalls aus Elektroabfall, der zum größten Teil recycelt werden könnte.
14 Prozent der jährlich produzierten Treibhausgase entstehen im Straßenverkehr, und das bei extrem hohen Treibstoffpreisen. Mithilfe von RFID können Unternehmen ihre Flotten effizienter einsetzen und dadurch ihre Emissionen und ihren Treibstoffverbrauch reduzieren.
Die RFID-Technologie trägt also in vielerlei Hinsicht zum Schutz unserer Umwelt bei.
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