Nachverfolgung gefährlicher Chemikalien mit RFID

RFID sorgt für die Sicherheit der Bürger beim Transport von Gefahrgut

RFID wird hauptsächlich für die Nachverfolgung standardmäßiger Konsumgüter verwendet. Immer öfter wird diese Technologie jedoch auch bei der Verfolgung von Gefahrgut mit Gesundheitsrisiko für Mitarbeiter und die Öffentlichkeit eingesetzt bzw. getestet. Mit RFID können die Behörden sicherstellen, dass gefährliche Materialien ordnungsgemäß und ausschließlich von den dazu autorisierten Personen gehandhabt werden. 

Für den Transport von Gefahrgut verantwortliche Personen testen beispielsweise den Einsatz von RFID-Transpondern mit Sensoren. Mit den Transpondern wird der Ort nachverfolgt, an dem sich die Materialen befinden, und die Sensoren sammeln Daten zu ihrer Handhabung. Das System kann so zum Beispiel angeben, ob es ein gefährliches Leck gibt, das umgehend repariert werden muss.

Die Nachverfolgung wird auch nach Ankunft der Chemikalien am Zielort fortgeführt. In einem Pilotprojekt in einem Lagergebäude für gefährliche Chemikalien wurden die Transponder bei der Verlegung an und aus den Speicherplätzen gelesen. Die verantwortlichen Mitarbeiter konnten so stets überblicken, wo sich die Chemikalien befanden. Sensoren um das Lagergebäude überwachten die Temperaturen, die einen schädlichen Einfluss auf gefährliche Chemikalien und damit auch auf die Personen ausüben können, die mit diesen Produkten arbeiten oder in der Nähe wohnen.