Schutz wertvoller Kunstgegenstände

RFID im Kampf gegen Kunstdiebstahl

Kunstdiebstahl gibt es nicht nur in Krimis und Filmen, sondern auch in der Realität. Amerikanische Behördenvertreter schätzen dieses Gewerbe auf sechs Milliarden US-Dollar pro Jahr.

Aus diesem Grund können alle Personen und Organisationen wie Museen, Galerien und Logistikunternehmen, die mit der Beförderung von Kunstgegenständen betraut sind, nie genug Umsicht beim Schutz dieser Gegenstände walten lassen.

Viele Unternehmen halten RFID für die Antwort. Beispielsweise brachte ein zuständiges Logistikunternehmen für den Transport von Ausstellungsgegenständen wie Gemälden, Juwelen, Silber, Bronze und Elfenbein von Dresden nach Versailles RFID-Transponder an jedem einzelnen Gegenstand an, bevor diese in luftdichte Container verpackt wurden.

Da RFID-Transponder auch ohne Sichtkontakt ausgelesen werden können, konnten das Personal regelmäßig überprüfen, ob es Manipulationen an der Ladung gab. Die verwendeten RFID-Lesegeräte zur automatischen Identifikation des Inhalts der Lieferung. Damit war die Überprüfung nach wenigen Minuten abgeschlossen.

Auf diese Weise konnte sichergestellt werden, dass die wertvollen Objekte noch da waren - ohne das Siegel der luftdichten Container zu brechen.