Auf dem Grün

Anmelden beim Club und Suchen nach verlorenen Bällen

Ein Golf-Club nahe London bietet seinen viel beschäftigten Mitgliedern nach Belieben Zugang zum Grün, ohne sich vorher im Clubhaus anzumelden. Um die Nutzung des Platzes nachzuhalten, hat der Club RFID-Karten ausgegeben, die die Mitglieder an ihre Golftaschen hängen. Die Abfrageeinrichtung in einer Golfhütte erfasst die eindeutige ID auf dem RFID-Mitgliedstransponder, wenn sich der Golfspieler dem ersten Abschlag nähert. Keine lästige Anmeldung mehr für Golfer.

Viel Spaß beim Spiel

Nachdem Sie so viel Zeit bei der Anmeldung gespart haben, was tun Sie, wenn Sie Ihren Golfball ins „Aus“ schlagen? Selbst die besten Golfer müssen gelegentlich auf die Suche nach ihrem Ball gehen, der vom Fairway abgekommen oder im Rough gelandet ist.

Ein in Kalifornien ansässiges Unternehmen hat ein System entwickelt, das Golfspielern bei der Suche nach fehlgeschlagenen Bällen helfen soll. Mithilfe von RFID können die Golfer das Stapfen durch kniehohes Gras vermeiden und den Spielverlauf für jedermann beschleunigen.

Das sogenannte Ballpositionierungssystem verwendet Golfbälle mit RFID-Transpondern. Um nach einem verloren gegangenen Ball zu suchen, setzt der Ballbesitzer ein Handheld-Gerät (ein RFID-Lesegerät) ein, das auf Entfernungen von bis zu 30 Metern mit dem Transponder kommuniziert. Ein akustisches Signal teilt dem Golfer mit, dass das Gerät in Richtung des verlorenen Balls zeigt. Je näher der Spieler dem Ball kommt, desto lauter wird das Signal.

Das batteriebetriebene Handheld-Gerät kann am Gürtel oder der Golftasche befestigt und ausgeschaltet werden, wenn das Spiel gut läuft.

Mit RFID-fähigen Golfbällen steht das Spiel im Mittelpunkt und nicht der Rough.