RFID für Sportfans

Ob Zutrittskontrolle oder Getränkekauf – RFID ist ein Plus für Sportveranstaltungen

Ihre Lieblingsmannschaft ist gegen den Erzrivalen aufgestellt: die optimalen Voraussetzungen für ein aufregendes Spiel! Wenn RFID mit von der Partie ist, verpassen die Besucher des Baseball- oder Fußballstadions weniger von der Action auf dem Spielfeld, weil sie sich nicht mehr lange anstellen müssen, um ihre Getränke, Snacks oder Souvenirs zu bezahlen. Weltweit kommen in Stadien mehr und mehr RFID-basierte Zahlungssysteme zum Einsatz, um den Bezahlvorgang mit RFID-fähigen Kreditkarten zu beschleunigen. Derartige Systeme sind bereits in Dutzenden von Stadien in den USA und Europa installiert.

Keine langen Schlangen

Häufig sind RFID-basierte Zahlungssysteme mit Eintrittskarten kombiniert. Der Fußballclub im britischen Manchester beispielsweise hat RFID-basierte Dauerkarten ausgegeben, die den Inhabern während der ganzen Saison schnellen Zugang zu den Drehkreuzen gewähren, sodass sich keine Schlangen bilden.

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland wurden in den Stadien RFID-basierte Zutrittskontrollsysteme eingesetzt. Ein Unternehmen entwickelte sogar ein RFID-System, das den Schiedsrichtern bei der Entscheidung half, ob ein Ball wirklich über die Torlinie gegangen war. Anhand eines mit einem winzigen RFID-Transponder versehenen Balls sammelte das System Daten, mit denen die exakte Position der vorbeischießenden Bälle berechnet wurde.

Auf ähnliche Weise können Rennbahnbetreiber Rennpferde verfolgen, die mit halsbrecherischer Geschwindigkeit um die Bahn jagen. Mithilfe von RFID können sie genau sagen, wann der Huf eines Pferdes die Ziellinie überquert.

RFID-Olympiade

Auch bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking spielte RFID eine Hauptrolle. Dies war einer der weltweit größten Einsätze dieser Technologie: Ungefähr 12,2 Millionen Eintrittskarten wurden mit RFID-Transpondern versehen, um einen noch höheren Fälschungsschutz zu erzielen und den Karteninhabern problemlosen Zutritt zu den Spielen zu gewähren. Zudem startete die Stadt ein RFID-basiertes Programm zur Überwachung der Fahrzeugemissionen, das nach den Spielen fortgeführt wurde.