Lernen mit RFID

So macht Kultur noch mehr Spaß

Museen und Ausstellungen eignen sich hervorragend, um etwas über Naturwissenschaften oder Kunst zu lernen. Den meisten Menschen fehlt jedoch die Zeit, lange Infotexte über die betrachteten Objekte und Ausstellungsstücke zu lesen.

Aus diesem Grund haben sich Museen in Europa, den USA und Asien für den Einsatz von RFID entschieden. Diese Technologie ermöglicht es, Besuchern zusätzliche Informationen über Ausstellungsstücke zur Verfügung zu stellen, und schafft eine neue Dimension der Interaktion mit den Objekten.

Interaktion mit Informationen

Besucher eines Technikmuseums in Nordamerika erhalten ein RFID-Armband mit einem RFID-Transponder als Anhänger. Indem die Besucher ihren Transponder an die Lesegeräte der Ausstellungsstücke halten, stellen sie eine Liste mit Websites zusammen, die sie zu Hause aufrufen können. Die Museumsbesucher geben einfach eine ID auf einer bestimmten Website ein, um individuelle Informationen in einer von zwei Sprachen abzurufen.

Ein Naturkundemuseum in Dänemark bietet Kindern Informationen in dem von ihnen jeweils bevorzugten Format an. Die Kinder erhalten kleine Handheld-Computer, mit denen sie zusätzliche Informationen abrufen können. Sie richten das Handheld-Lesegerät auf den RFID-Transponder des Ausstellungsstücks und können die Informationen in einem von drei Formaten anzeigen lassen: als enzyklopädischen Eintrag, als Geschichte zu einem bestimmten Thema oder als Spiel.

Dies sind nur einige Beispiele dafür, wie RFID unsere Freizeit aufwerten kann. Weitere Beispiele folgen: Spielhallen bieten Spiele an, bei denen der Punktestand des Spielers mit RFID ermittelt wird. Die Spieler schlagen Golfbälle über einen Mini-Golfparcours oder werfen Basketbälle in Körbe; jedes Mal, wenn der Ball ins Loch bzw. in den Korb geht, erzielt der Spieler Punkte, die gegen Preise eingelöst werden können. RFID kann außerdem eingesetzt werden, um Touristen umfassend über ihre Umgebung zu informieren, beispielsweise über Sehenswürdigkeiten und Geschäfte.