
Galaktische RFID-Spielsachen
Frohe Weihnachten mit sprechendem Spielzeug
Die Action-Figuren aus „Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung“ tragen nicht nur einfach Umhänge und kämpfen mit Laserschwertern, sie können sogar sprechen – zumindest einige von ihnen. Eine Spielwarenfirma, die die Figuren zeitgleich mit dem Star Wars-Film von 1999 auf den Markt brachte, stattete die Figuren mit RFID-Transpondern aus. Ein Lesegerät an der Basisstation erkannte, welches Kind gerade den Jedi Master spielte, sodass die Figur das Kind mit seinem jeweiligen Namen ansprechen konnte.
Die RFID-Technologie wird immer kostengünstiger und findet immer mehr Verbreitung. Daher wird vermutlich auch immer mehr RFID-fähiges Spielzeug auf den Markt kommen. Einige Spielsachen erhalten den Transponder nur aus Sicherheitsgründen, damit sie im Fall einer Rückrufaktion aufgespürt werden können. Andere Spielsachen sollen mit diesen Transpondern „intelligenter“, lustiger und interaktiver werden.
„Interaktiv“ hat sich in der Tat zu einem echten Schlagwort bei Erziehern und Eltern entwickelt. Einige Eltern loben in höchsten Tönen den Beitrag von RFID- Spielzeug zum Lernprozess, da hiermit die spielerische Kommunikation zwischen Kind und Objekt gefördert wird. Einige Familien haben sogar festgestellt, das RFID-Spieltiere in der Wohnung sehr viel einfacher – und sauberer – zu halten sind als lebendige Tiere.
Eines dieser ausgestopften Tiere, ein RFID-Triceratops, reagiert auf Kinder. Die Bestie bewegt den Kopf, wenn man ihr den Brauch krault, und brüllt, wenn man sie tätschelt. Der Dinosaurier wiegt fast 30 Kilo und schnarcht sogar, wenn man ihn schlafen legt. Der Dinosaurier enthält zwölf RFID-Sensoren und steckt damit voll interaktiver Überraschungen.
Passen Sie bloß auf, wenn dieser Triceratops Hunger bekommt!
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