Brieftauben gewinnen das Rennen mit RFID

RFID vereinfacht Erfassung der Flugzeit

Vor vielen hundert Jahren dienten Brieftauben den alten Ägyptern und Persern als Überbringer von Nachrichten. Heutzutage werden Brieftauben hauptsächlich für Rennen gezüchtet, ähnlich wie Hunde und Pferde.

Ein paar clevere Leute setzen auch hierbei RFID-Systeme ein, die Entscheidungen in Brieftaubenrennen erheblich vereinfachen. Sie treten damit in die Fußstapfen der Organisatoren von Marathonrennen, die solche Systeme schon lange zur Zeitmessung nutzen. Die Offiziellen können damit genau ermitteln, wie lange die einzelnen Teilnehmer von der Start- bis zur Ziellinie unterwegs waren.

Bei Brieftaubenwettkämpfen kommt es darauf an, welche Taube als Erste wieder in ihrem heimischen Schlag ankommt. Ohne RFID ist die Messung und Auswertung der Zeiten häufig sehr schwierig, ja jede Taube natürlich einen anderen Schlag ihr Zuhause nennt.

Damit das Rennen fair bleibt und die Ergebnisse präzise ermittelt werden können, wird am Bein jedes Vogels ein kleiner Plastikring mit Transponder befestigt. Der Transponder wird vor jedem Rennen gelesen, um die Taube zu identifizieren. Sobald die Taube im heimischen Schlag ankommt, wird der Transponder erneut gelesen, und die Zeit wird aufgezeichnet.