
RFID als Blindenführer
RFID als Orientierungshilfe in Italien
Die EU hat ein Forschungsprojekt finanziert, das RFID-fähige Wege für Sehbehinderte entwickelt. Im Rahmen des SESAMONET-Projekts werden in Italien drei dieser Wege von rund zehn Personen getestet.
Die Benutzer verwenden beim Begehen der Wege spezielle Stöcke. Die Lesegeräte in den Stöcken identifizieren die RFID-Transponder, die entlang des Wegs in den Boden eingelassen sind.
Die eindeutige ID des Transponders wird über eine drahtlose Verbindung an einen Pocket-PC gesendet, der die Position des Fußgängers berechnet. Diese Information wird in ein akustisches Signal umgewandelt, das der Fußgänger über einen drahtlosen Ohrstöpsel empfängt – ein hoher Ton für rechts und ein tiefer Ton für links. Die akustischen Signale helfen dem Benutzer, in der Mitte des Wegs zu bleiben.
An Kreuzungen hilft ein ähnliches System, Unfälle zu vermeiden: Das Fußgängerübergangssignal wird aktiviert, um anzuzeigen, dass der Sehbehinderte die Straße überqueren möchte.
Die Anwendung unterstützt Sehbehinderte dabei, sich in unbekannten Umgebungen zurechtzufinden. Sie könnte auch für kommerzielle Zwecke angepasst und überall auf der Welt als virtueller Audio-Stadtführer für Reisende eingesetzt werden.
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RFID wird erwachsen
Immer mehr Kundenvorteile dank RFID mehr ...
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