RFID-Telefone mit Zahlungsfunktion können Lesezeichen für Geschäfte setzen

In Japan können Verbraucher mithilfe von RFID Angaben zu Geschäften speichern       

Wenn es um die Annahme neuer mobiler Technologien geht, scheinen Verbraucher in Japan Käufern in Europa und den USA stets einen Schritt voraus zu sein. So kann in Japan praktisch alles bereits mit dem Mobiltelefon bezahlt werden, sei es der Kinoeintritt oder die Busfahrkarte.

Ein großer Mobilfunknetzbetreiber hat sogar in Zusammenarbeit mit einem Partner ein System entwickelt, mit dem japanische Verbraucher „Lesezeichen“ für Einzelhandelsgeschäfte setzen können, über die sie mehr erfahren möchten.

Ein Kunde läuft an einem Geschäft vorbei und möchte dessen Öffnungszeiten, Adresse und Telefonnummer festhalten, ähnlich, wie er eine Webseite im Internet mit einem Lesezeichen versieht.

Hierzu hält der Kunde sein RFID-fähiges Telefon an ein am Geschäft angebrachtes Lesegerät. Daraufhin werden die Informationen übertragen und zum späteren Gebrauch im Telefon gespeichert.

Zudem können die Geschäfte Daten von Verbrauchern speichern (deren Einverständnis natürlich vorausgesetzt) und diesen Angebote wie z. B. Mitteilungen über Sonderangebote und Schlussverkäufe zusenden.