
RFID trägt zur Beschleungigung der medizinischen Versorgung bei
Rettungskräfte können Ärzte bei Großeinsätzen vorab über die Zahl der Opfer und die Verletzungsarten informieren
Feuerwehrleute in Kalifornien erproben ein System mit RFID-Technologie, um nach einem Unfall oder einer Naturkatastrophe die Rettungsmaßnahmen zu beschleunigen und die Vorabinformation der Ärzte über einen großen Zustrom von Patienten zu unterstützen.
Bislang wurden in Kalifornien Systeme auf Papierbasis verwendet, die für große Verwirrung bei der Nachverfolgung der Geretteten sorgten. Statt sich auf einen einzigen Kommunikationskanal mit Papierschildern zu verlassen, können die Rettungskräfte den Opfer mit farbkodierten Schildern RFID-Transponder zuordnen, auf denen die Schwere der Verletzung und das erforderlich Maß an medizinischer Versorgung angegeben sind.
Das System ist kann die Opfer bei ihrem Transport vom Unglücksort in ein Krankenhaus in Echtzeit verfolgen. Nach ihrer Einrichtung kann die RFID-Anwendung durch eine Beschleunigung der Rettungsmaßnahmen Leben retten. Außerdem hilft sie den Rettungskräften bei der Information der Angehörigen über den Verbleib der Opfer.
Andere Feuerwachen haben die Hoffnung, mit RFID ihre Mitarbeiter bei Einsätzen in brennenden Gebäuden verfolgen zu können. Die Rettungskräfte würden dann mit aktiven Transpondern verfolgt, die in ihre feuerfesten Anzüge eingenäht oder an ihren Atemgeräten befestigt wären. Wenn das System melden würde, dass sich ein Feuerwehrmann nicht mehr bewegt, könnten weitere Rettungskräfte mit Handlesegeräten hinterhergeschickt werden, um ihn zu orten.
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